Neues Berufsbild: JOKER bildet zum Personaldienstleistungskaufmann aus
„Joker Personaldienstleistungen, Janßen, guten Tag!“ Obwohl
der junge Mann seine Ausbildung bei dem Düsseldorfer Unternehmen gerade
erst begonnen hat, ist er bereits für das Firmentelefon verantwortlich.
Ausgestattet mit einem Headset kann er zwischen seinem eigenen Schreibtisch,
dem Konferenzraum sowie den Büros der Kollegen flexibel hin und her
wechseln und trotzdem dafür sorgen, dass Kunden und Interessenten des
Betriebs stets unverzüglich bedient werden. Dass Matthias Janßen
schon in den ersten Tagen seiner Lehre bei JOKER Personaldienstleistungen
komplett eingebunden und teilweise eigenverantwortlich arbeiten darf, liegt
daran, dass er sich bereits zuvor innerhalb eines Praktikums bei dem Düsseldorfer
Betrieb bewähren konnte. „Nachdem ich im Sommer 2007 mein Abi
in der Tasche hatte, wollte ich nicht so gern studieren“, blickt der
jetzt 21-Jährige zurück, „ich wollte lieber etwas Handfestes
machen.“ Also begab sich Matthias Janssen nach dem Zivildienst auf
die Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Ich wollte in die kaufmännische
Richtung und habe mich über verschiedene Berufsfelder in diesem Bereich
erkundigt.“
Bei einem Informationsabend der IHK Krefeld, der eigentlich für Personalreferenten
– also seine heutigen Chefs – gedacht war, erfuhr Matthias Janßen
mehr über den Job des Personaldienstleistungskaufmanns, der mit dem
1. August dieses Jahres erst ganz neu als Ausbildungsberuf in Kraft getreten
ist. Aus mehreren Bewerbungen bei verschiedenen Unternehmen ergab sich unter
anderem ein Vorstellungsgespräch bei der Düsseldorfer Firma JOKER
Personaldienstleistungen. Die beiden Geschäftsführer Natalia Hoffmann-Demsing
und ihr Mann Hans-Jürgen Hoffmann wollten dem jungen Mann schließlich
zuerst ein zweiwöchiges Praktikum ermöglichen und danach über
eine eventuelle Ausbildungsmöglichkeit entscheiden. „Am 19. Mai
hatte ich meinen ersten Tag bei JOKER“, berichtet Matthias Janßen.
„Nach Ablauf der zwei Wochen habe ich mich dann noch einmal mit meinen
Chefs zusammen gesetzt.“ Und der junge Ausbildungsplatzsuchende hatte
Glück. Die beiden JOKER-Geschäftsführer waren so begeistert
von ihm und seiner Arbeit, dass er das Praktikum verlängern und sich
gleichzeitig über die Zusage zur Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann
freuen durfte.
Von 8 bis 17 Uhr engagiert sich Matthias Janßen nun – immer
ausgestattet mit dem Headset-Telefon – viereinhalb Tage die Woche
bei JOKER. An zwei Vormittagen steht für den 21-Jährigen außerdem
Berufsschule auf dem Programm. Neben der Abwicklung von Telefongesprächen
und E-Mail-Verkehr aktualisiert er regelmäßig die Stellenbörsen,
lädt Bewerber ein und kümmert sich um die Aussendung von Absagen.
Auch Aufgaben wie die Anzeigenschaltung und den Empfang von Bewerbern, die
in das Bürogebäude auf der Lindemannstraße kommen, kennt
der angehende Personalspezialist bereits aus seiner Zeit als Praktikant.
Auf die Frage, ob es auch ein bisschen aufregend war, nun endgültig
die Ausbildung zu beginnen, sagt der junge Mann gelassen: „Ich wurde
von Anfang an gut bei JOKER aufgenommen und fühle mich sehr wohl in
dem netten Team. Durch meine Erfahrungen aus dem Praktikum war es ein eher
fließender Übergang in die Ausbildung.“ Und dann klingelt
auch schon wieder das Telefon: „JOKER Personaldienstleistungen, Janßen,
guten Tag!“